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Forschung und Lehre

Wir sind schon vor längerem in einen intensiven Beratungsprozess mit verschiedenen Tiergruppen eingetreten. Der Alltag der Blindwühlen wird jetzt seit drei Jahren unter arbeitsschutzrechtlichen Aspekten diskutiert; die Fortschritte sind verschiedentlich als mager bezeichnet worden. Andauernde Auseinandersetzungen mit den Walen zu einer eventuellen Rückkehr an Land gelten als ausgesprochen zäh; drei verschiedene ständige Arbeitsgruppen untersuchen die Gründe. Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, dass die Sondierungsgespräche mit den Flughunden festgefahren sind. Anscheinend ist schon das Anliegen unserer Leitstelle Tiervereinheitlichung für die Zielpopulation inakzeptabel. Der Slogan „Entweder Flug, oder Hund“ wurde deswegen mittlerweile aufgegeben. Da kann es kaum wundern, dass die Arbeit der Schnabeltier-Task-Force zu extremen Aggressionen geführt hat. De facto kümmern sich ihre Mitglieder nur noch um die neuesten Forschungsergebnisse. Der Versuch, bei den Wappentieren die Initiative zurückzugewinnen, ist noch nicht völlig evaluiert. Die Antwort von Adler und Schlange auf die Frage, wer den Kampf gewinnt, steht aus. Ob der Bär
nach Kalifornien geht oder in Kalifornien wandert, kann einstweilen nicht mit Sicherheit bestimmt werden, da die Flagge den Kontext verschweigt. Allgemein wird ein störender Überhang von Federvieh in der Heraldik beklagt. Ist es, dass die Tiere mit uns nicht verhandeln wollen? Wir haben Füchse in Russland zu Schossfüchschen umselektiert, aber dass wenigstens ein Hund die Schwelle zur Konversation überspringt, ist noch nicht beobachtet worden. Keine brauchbare Prosa von den Bienen. Trotz alledem: Wir sind hier, wir bleiben hier. Der Tag wird kommen, das ist gewiss.

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Ich bin Schriftsteller, Journalist und Fotograf. Meine
Biographie ist langweilig, mein Leben ist es nicht.

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Die Arbeit an Homepages habe ich immer sehr mühsam gefunden.