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Der Einsatz

Am ersten Tag des Krieges erzeugten wir viel Licht. Am zweiten schon weniger, aber es wurde immer noch recht hell. Tag drei und vier vergingen in großer Dunkelheit, sie war wie ein Tuch über der zarten Geburt der Hunde. Der fünfte Tag ein Gleißen, das in jede Zelle drang, aber in der darauffolgenden Nacht erzählten wir uns magere Geheimnisse. Nebel sorgte am sechsten Tag für ein graues, perlendes Licht, aus dem unklare Stimmen hervordrangen. Diese Verhältnisse setzten sich eine Woche fort oder zwei. In der vierten Woche schwoll die Erde leicht unter uns an, so dass wir einen besseren Blick auf das Feld und die vielen charakteristischen Felsen hatten. Im Schatten des Gesteins gedieh nach all der Zeit noch immer ein unruhiger Schlaf, der uns süß und verlockend erschien.

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Ich bin Schriftsteller, Journalist und Fotograf. Meine
Biographie ist langweilig, mein Leben ist es nicht.

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Die Arbeit an Homepages habe ich immer sehr mühsam gefunden.